
Willkommen - entdecken Sie Engers am Rhein

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Engers – Rheinromantik trifft Geschichte
Eingebettet zwischen sanften Hügeln und dem majestätischen Strom des Rheins liegt Engers, ein malerischer Stadtteil von Neuwied, nur wenige Kilometer nördlich von Koblenz. Einst kurfürstliche Sommerresidenz, heute ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende, Kulturliebhaber und Naturfreunde. Engers verzaubert mit seiner historischen Altstadt, dem prachtvollen Schloss Engers, verträumten Gassen und direkten Rheinblicken, die zum Verweilen einladen.
Ob Sie wandern, Rad fahren, am Ufer flanieren oder musikalische Highlights im Schloss genießen möchten – Engers bietet ein vielseitiges Erlebnis zwischen Tradition und Moderne. Lassen Sie sich vom Charme des Rheintals begeistern!
Engers und seine Geschichte
Der althochdeutsche Name „Angar“ (freie Ebene oder Dorfwiese) scheint die mögliche Erklärung für den Namen Engers zu sein.
Der althochdeutsche Name „Angar“ (freie Ebene oder Dorfwiese) scheint die mögliche Erklärung für den Namen Engers zu sein.
(Ansicht von Engers in einem Kupferstich von Wenzel Hollar um 1636)
Besiedlungsspuren im Neuwieder Becken, und damit auch in Engers, lassen den Schluss zu, dass unsere Gegend schon in der Jungsteinzeit (ca. 3000 bis 2000 v. Chr.) besiedelt war. Im Ortsumfeld aufgefundene bronze- und eisenzeitliche Gegenstände werden um die Zeit von 1200 bis 400 v. Chr. eingeordnet. Bei den Siedlern damals handelte es sich wohl um Gruppen oder Familien.
Der römische Feldherr und spätere Diktator Gaius Julius Caesar unternahm im Rahmen des Gallien-Feldzuges im Jahre 53 v. Chr. eine weitere Strafexpedition gegen germanische Stämme und baute eine technisch beachtliche Pionierbrücke zwischen Urmitz und Engers über den Rhein. Aufgrund der Errichtung des Limes gegen Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. und dem Aufbau der Kastelle Heddesdorf und Niederbieber ist durchaus vorstellbar, dass die Gegend um Engers aufgrund der fruchtbaren Böden zur Versorgung eine wichtige Rolle spielte. Unter römischer Besatzung wurde dann um das Jahr 369 n. Chr. in Engers ein Burgus (befestigter Schiffsanleger mit Lagerräumen und Bewachung) errichtet zur Sicherung der Rheingrenze. Teile des Fundamentes sind noch erhalten, jedoch nicht einsehbar.
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. kam es am Mittelrhein durch Zuzug aus dem Stammesverband der Franken zu einer grösseren Bevölkerungsdichte und in dieser Zeit dürften sich auch grössere Gemeinschaften (Orte) gebildet haben. In alten Dokumenten taucht in fränkischer Zeit der Name Engers erstmals auf in einer Urkunde vom 24. Juni 773, wo auf eine Region namens „Angarisgowe“ (Engers-Gau) hingewiesen wird.
Unter Graf Wilhelm I. von Wied verlieh Kaiser Karl IV. am 7. Februar 1357 dem damaligen Markt-flecken die Stadtrechte. Nach einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Graf Wilhelm I. und dem Erzbischof Cuno von Falkenstein, bei dem letzterer siegte, wurde Engers in das Gebiet des Kurfürstentums Trier eingegliedert. Cuno von Falkenstein errichtete hier dann eine Burg, die seinen Namen trug, nämlich Burg Cunostein, und sie diente als Sommersitz der Trierer Kurfürsten.
Während des Dreissigjährigen Krieges (1618 – 1648) wurde Engers von schwedischen Truppen besetzt und die Bevölkerung, wie viele andere auch, mussten grosses Leid ertragen. Die Pest erreichte den Ort im Jahr 1662 und nur 5 Familien überlebten die schreckliche Zeit. Um 1793 wurde Burg Cunostein während Kriegshandlungen von Franzosen unter König Ludwig XIV. und kaiserlichen Truppen zerstört und verfiel danach.
In den Jahren 1759 bis 1762 wurde auf den Überresten der mittelalterlichen Burg durch den Trierer Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff ein Schloss im Barockstil als Jagd- und Sommerresidenz erbaut.
Nach dem Ende des Kurfürstentums Trier um 1803 fiel Engers zunächst an das Herzogtum Nassau.
Als Folge der Ergebnisse des Wiener Kongresses 1815 kam Engers zum Königreich Preussen und
wurde zuerst dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Erst 1822 erfolgte die Eingliederung der Bürgermeisterei in den Kreis Neuwied.
Das Barockschluss selbst wurde wenig bis garnicht genutzt und diente teilweise als Lagerraum. Unter preussischer Herrschaft wurde im Schloss dann eine bedeutende Kriegsschule eingerichtet, die von 1863 bis 1914 existierte.
Am 2. Juni 1957 wurden Engers durch die Landesregierung von Rheinland-Pfalz wieder die Stadt-rechte verliehen, die 1856 durch eine preussische Verordnung verloren gegangen waren.
Im Rahmen einer Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Engers 1970 der neuen Stadt Neuwied zugeordnet. In unserem Stadtteil wohnen derzeit 5500 Einwohner.
Das Wetter in Engers
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